Früher habe ich mich beim Anziehen streng an Sätze gehalten, die andere über Kleidung festgelegt hatten.
Sie klangen vernünftig, aber sie haben mich unsichtbarer gemacht, je voller mein Kleiderschrank wurde.
Erst als ich angefangen habe, diese Sätze zu hinterfragen, hat sich mein Stil wirklich verändert.
Seitdem sehe ich im Raum nicht mehr aus wie alle anderen, sondern wie ich selbst.
Moderegeln sind da, um uns eine Orientierung zu geben. Sie dürfen aber jederzeit von uns hinterfragt und angepasst werden. Viele Moderegeln gibt es seit Jahren, wurden aber nie verändert. Mit kleinen Tricks lassen sich diese Regeln viel besser auf uns anpassen und geben uns mehr Sicherheit.
Hier sind fünf Sätze über Kleidung, die ich heute nicht mehr glaube und die alles verändert haben:
1. „Das kann ich nicht tragen, das ist zu auffällig“ ersetze ich durch „ich darf auffallen, wenn ich mich darin wohlfühle“.
2. „Schwarz macht schlank“ ersetze ich durch „jedes Teil wirkt, wenn Schnitt und Kombination zu mir passen“.
3. „Dafür braucht es einen Anlass“ tausche ich gegen „ich bin Grund genug, etwas Besonderes zu tragen“.
4. „Andere werden denken“ lasse ich los, weil sie mein Outfit nicht tragen, sondern ich den ganzen Tag.
5. „Ich muss mich optisch optimieren“ ersetze ich durch „meine Kleidung darf betonen, was ich an mir mag“.
Seit ich diese Glaubenssätze loslasse, fühlt sich Anziehen an wie Ausdruck statt Prüfung.
Meine Outfits dürfen weich, rosa, herzvoll oder lässig sein und trotzdem klar zeigen, wer im Raum ich bin.
Merk dir diese Tipps, wenn du alte Modesätze hinter dir lassen und lieber deinen eigenen Stil sehen willst.